April 2006


Monopoli im Internet

100 Mio Kreaturen sind miteinander verscypet? WOW
Wo man hinschaut, explodieren die Netzwerke. Seltsamer weise konzentriert sich so etwas immer ruck zuck auf einen Anbieter. Scype gehört ja jetzt Ebay und die kennen sich mit der Monopolstellung ja bestens aus.

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Wer groß ist, hat natürlich auch das Recht, großkotzig aufzutreten. Gut ankommen tut das aber nicht. Vor allem, wenn Patchmaster Ballmer über Apple herzieht, ein Produkt das wie 'ne 1 funktioniert. Sollte M$ irgendwann mal soweit sein, dass nicht jeden 2. Tag ein Bug, eine Sicherheitslücke oder ein Patch zum Patch gemeldet wird, dann wären sie wirklich groß.

Während die US-Regierung den "Super-DMCA" plant, schaffen Kanadier Tatsachen, um den Kopierschutz zu knacken. Das meldet Heise heute…

Tunebite 3 entfernt DRM von Kaufmusik und -videos

Mit Tunebite kann man eine Software kaufen, die per Digital Rights Management (DRM) geschützte Musik beim Abspielen vom Kopierschutz befreit. Und um beim knacken der kompletten DRM-geschützten CD-Sammlung keine teure Zeit zu verlieren bietet das Programm sogar Highspeed Dubbing. Und DRM-geschützte Videos lassen sich durch "Wiederaufnahme" in ungeschützte Dateien wandeln.

via… heise und golem

Haben "Social-Networks" das Problem, daß Menschen nicht wie in der realen Welt miteinander interagieren könnten?

Wallop, ein von Microsoft gepushtes Startup meint ja. Um das zu ändern, haben sie zusammen mit Frog Design eine Benutzerschnittstelle der nächsten Generation entwickelt.

Wow man kann gespannt sein…

Interessant ist, wie das ganze zustande kam:

Microsoft enntwickelt in seiner Research Abteilung mehr Ideen, als es umsetzen kann. Also gibt man sie hungrigen Startups, auf dass die sie zum laufen bringen. Über die Finanzerung ist M$ mit dabei, wenn's klappt.

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Wenn man google.com mit dem Internet Explorer besucht, empfielt Google Firefox. Sehr sympatisch ;-) Besonders, wenn man bedenkt, dass der Umsonstbrowser es nicht nur geschafft hat, dem IE ordentlich Marktanteile abzutrotzen sondern auch noch die letzte werbefreie Bastion im Netz knackt.

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Wenn man so durch den morgentlichen Berufsverkehr rollt, rollen einem täglich nette Firmen Slogans entgegen. Slogans, die dem Image des Unternehmens noch mal so einen richtigen Kick geben sollen. Was nicht immer so ganz gelingt…

Meine Top liste heute:

Ford: Die tun was

(war ja kaum noch zu toppen)

Müller GmbH: Besser ist das

(besser gehts nicht;-))tbc…

o2Auch deutsche Unternehmen fangen an, Blogs nicht nur als Bedrohung zu sehen, sondern strategisch in den Marketing-Mix zu integrieren. o2 z.B. zahlt einem (noch gesuchten) Blogger einen festen monatlichen Betrag und Extrageld für jeden über mobile-macs abgeschlossenen Mobilfunk-Vertrag.

gefunden bei… 

Nachdem Kleinbloggersdorf schon hier und da Angst und Schrecken unter den deutschen PR Verantwortlichen unserer Großunternehmen gesorgt hat, stehen Blogs immer öfter auf deren Watchlist. Passend dazu gibt es Unternehmen, die das ganze als Service anbieten – zum Beispiel den kirsenradar. Beim krisenradar werden Blogs beobachtet und inhaltlich ausgewertet. Die Unternehmen laufen dadurch nicht mehr wie blinde Kühe durch die Welt, sondern sind bestens darüber informiert, was man über sie erzählt, schreibt, bloggt. So muss es sein und so wollen es schlieslich auch die blogger. Sie wollen gelesen werden – von Freund und (viel schöner) von Feind.

Dass es sowas wie den kirsenradar gibt ist für mich ein klares Zeichen, dass Unternehmen Blogs ernst nehmen. Blogs werden neben anderen Medien gleichberechtigt, wenn nicht sogar als bedeutendere Meinungsmacher gesehen. Die Geschwindigkeit, mit der auch gerne mal ganz unseriöse und ultra subjektive Meinungen die Runde machen, treibt jedem Redakteur die Blässe ins Gesicht.
Was im Umkehrschluss wieder bedeutet: Unternehmen werden Strategien entwickeln, wie sie Blogs strategisch nutzen und für ihre Zwecke einsetzen können. Bisher kommt swas allerdings nur in USA vor. Unternehmen wie Macromedia (heute Adobe) sind Vorreiter im Corporate Blogging. Bin gespannt, wie sich diese Entwicklung fortsetzt. Noch ist alles ganz neu und offen…

Plünderung Roms durch die Vandalen 455Alle großen Imperien haben einen ähnlichen Lebenszyklus hinter sich – vom kometenhaften Aufstieg, über die Blütezeit zur Besitzstandswahrung und schliesslich zum unaufhaltsamen Verfall. Warum soll es Google anders gehen als den Römern? 7 Gründe hat ringfahndung ermittelt. Der überzeugendste ist der zugleich kürzeste und letzte in der Liste, die Nr. 7:

Netscapes Marktanteil lag 1996 bei 80%

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