o2Auch deutsche Unternehmen fangen an, Blogs nicht nur als Bedrohung zu sehen, sondern strategisch in den Marketing-Mix zu integrieren. o2 z.B. zahlt einem (noch gesuchten) Blogger einen festen monatlichen Betrag und Extrageld für jeden über mobile-macs abgeschlossenen Mobilfunk-Vertrag.

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Nachdem Kleinbloggersdorf schon hier und da Angst und Schrecken unter den deutschen PR Verantwortlichen unserer Großunternehmen gesorgt hat, stehen Blogs immer öfter auf deren Watchlist. Passend dazu gibt es Unternehmen, die das ganze als Service anbieten – zum Beispiel den kirsenradar. Beim krisenradar werden Blogs beobachtet und inhaltlich ausgewertet. Die Unternehmen laufen dadurch nicht mehr wie blinde Kühe durch die Welt, sondern sind bestens darüber informiert, was man über sie erzählt, schreibt, bloggt. So muss es sein und so wollen es schlieslich auch die blogger. Sie wollen gelesen werden – von Freund und (viel schöner) von Feind.

Dass es sowas wie den kirsenradar gibt ist für mich ein klares Zeichen, dass Unternehmen Blogs ernst nehmen. Blogs werden neben anderen Medien gleichberechtigt, wenn nicht sogar als bedeutendere Meinungsmacher gesehen. Die Geschwindigkeit, mit der auch gerne mal ganz unseriöse und ultra subjektive Meinungen die Runde machen, treibt jedem Redakteur die Blässe ins Gesicht.
Was im Umkehrschluss wieder bedeutet: Unternehmen werden Strategien entwickeln, wie sie Blogs strategisch nutzen und für ihre Zwecke einsetzen können. Bisher kommt swas allerdings nur in USA vor. Unternehmen wie Macromedia (heute Adobe) sind Vorreiter im Corporate Blogging. Bin gespannt, wie sich diese Entwicklung fortsetzt. Noch ist alles ganz neu und offen…

Plünderung Roms durch die Vandalen 455Alle großen Imperien haben einen ähnlichen Lebenszyklus hinter sich – vom kometenhaften Aufstieg, über die Blütezeit zur Besitzstandswahrung und schliesslich zum unaufhaltsamen Verfall. Warum soll es Google anders gehen als den Römern? 7 Gründe hat ringfahndung ermittelt. Der überzeugendste ist der zugleich kürzeste und letzte in der Liste, die Nr. 7:

Netscapes Marktanteil lag 1996 bei 80%

< Plünderung Roms durch die Vandalen 455

dass das kleine Scharmützel zwischen Transparency International und Moni sich zu so einem Lehrbuch-PR-Desaster auswächst hätte wohl kaum jemand gedacht… Endlich passiert mal wieder was in kleinbloggersdorf ;-) Bin gespannt, wann die Organisation mit den weissen Westen in der Wirklichkeit ankommt und den Quatsch mit ihren heißblütigen Anwälten unter der Rubrik "Learnings" abheftet…

Die Jungs sind ja echt süss. Was gestern bei Stefan Raab abging war wirklich seltsam. Soll man darüber lachen oder mitleid mit den kleinen teenies haben? Da werden drei ziemlich unbegabte, ahnungslose Jungs gerade durch den Fleischwolf der Promo-Industrie gedreht.

Respekt wollen sie haben – in ihrem Wortschatz ist das Wort jedenfalls ganz oben angesiedelt – was sie aber über kurz oder lang bekommen werden ist was ganz anderes. Sie werden kurz gehypt, auf die Bühnen der Comedy Industrie gespuckt und wenn der Gag vorbei ist wieder in der Versenkung verschwinden. Einmal ausgewrungen und dann trocken gelegt. Die haben krass keinen respekt alder…

Wie gefährlich das Leben sein kann, selbst wenn man am Sonntag einen sonnigen Schneespaziergang macht, hab ich gestern hautnah erfahren. Da hat mir doch tatsächlich eine Möve aus 30 Meter Höhe gezielt auf den linken Arm geschissen.
Was man in so einem Fall tun muss wird einem ja auch nirgends gesagt. Ich hab erst mal das getan, was man bei jeder Katastrophe tun soll: Ruhe bewahren…

Zu hause wird jetzt jedenfalls erst mal eine Desinfektionszone eingerichtet. Ringfahndung hat ganz vorbildlich gezeigt, wie jeder in seinem umfeld anfangen kann einen Teil zur Sicherheit beizutragen…

Bob Lutz, GM Chef und echter CEO-Blogger bittet in seinem Blog Fastlane um Mithilfe in der Bloggosphere. Er schreibt offen über die miese Situation des Autogiganten und fragt die Bloggerkollegen, wie GM besser kommunizieren könnte. Da zeigt sich doch, dass Blogger Bloggern gerne helfen, wenn man sie einfach mal ganz nett um ihre geschätzte Meinung bittet. 180 Tipps hat er bisher schon in seinen Kommentaren gesammelt. Einige davon sogar richtig gut.

via BlogWrite for CEOs

und blogbiz

Thin clients sind eine der Entwicklungen, die das Potenzial haben, den Platzhirschen Microsoft in Panik zu versetzen. Die Vorstellung, dass man mit einer schlanken Tastatur + Bildschirm alles das machen kann, wofür man heute noch einen Hochleistungsrechner inklusive teuer erkaufter Programme (Fat clients) braucht, muss für Bill Gates ein echter Horror sein.

Google ist dabei, still und fast unbeachtet genau das Wirklichkeit werden zu lassen – step by step: Erst war es nur eine Suchmaschine, dann kam GMail dazu, Picasa die Fotoverwaltung und jetzt mit dem Kauf von Writley ein Schreibprogramm, das über den Webbrowser genutzt werden kann – wie immer gratis für nullkommanix.

Um das Bild dann auch komplett zu machen, gibt es Gerüchte über Gdrive (kostenloser Webspace) und sogar ein komplettes Operating System. Und dann werden die dünnen clients den dicken das Wasser abgraben…

Das soll der große Schlag gegen unser Suchwunder Google sein? Wenn ich mir die neue Beta der Windows Live Search ansehe, dann kann ich rein optisch nur sagen – verspielter Spielkram. Wieso bitte gibt es bei den Ergebnissen keine normalen Scrollbalken? Anstatt dessen ein seltsamer Flash-Balken, der schnelles rauf unf runter scrollen verhindert – dafür aber schick aussehen soll. Wer denkt sich denn sowas für eine Massensuchmaschine aus?

Die Ergebnisse – auf die kommt es ja eigentlich an – unterscheiden sich jedenfalls von google. Das ist ein gutes Argument, alternativ auch mal bei M$ suchen zu lassen.

zum beispiel dieser hier:

http://www.google.com/intl/xx-hacker/help.html

oder der hier:

http://www.google.com/intl/xx-hacker/options.html

Keine Ahnung was ich da nicht versteh, aber mehr als Bahnhof kommt bei mir nicht rüber…

noch viel mehr seltsame links gibt es hier…

Nachtrag: Ich glaub sie sind schon unter uns…

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